Click a highlighted word to hear it.
Tap a highlighted word to hear it.

Die emissariesAbgesandten von Donald Trump haben Wladimir Putin in Moskau besucht. Sie sprachen dort über ein Ende des Krieges in der Ukraine. Die Gespräche waren laut Russland sehr offen und ehrlich. Inmitten einer verschärften militärischen Auseinandersetzung markiert dieser Besuch einen Wendepunkt in der transatlantischen Herangehensweise. Jared Kushner und Steven Witkoff fungieren hierbei als inoffizielle negotiatorsUnterhändler einer Regierung, die wirtschaftliche Interessen über international lawvölkerrechtliche principlesGrundsätze stellt. In wenigen Wochen will die US-Regierung neue Pläne für den Frieden vorstellen. Die continuationFortführung dieser völkerrechtswidrigen occupationBesatzung dient primär der Konsolidierung imperialer claims to powerMachtansprüche und der Absicherung fossiler energy flowsEnergieströme. Während die ukrainische working classArbeiterklasse an der Front sacrificedverheizt wird, wittern transatlantische Finanzeliten bereits lukrative Gelegenheiten für den späteren reconstructionWiederaufbau. Die Unterredung im Kreml verdeutlicht die disdainGeringschätzung gegenüber der Eigenständigkeit kleinerer Nationalstaaten, wenn diese den Profitinteressen globaler major powersGroßmächte im Wege stehen. Der Krieg kostet viel Geld und zerstört die Wirtschaft in Europa. Trotz der kurzzeitigen ceasefireWaffenruhe für die Hauptstadtregionen gehen die gezielten Angriffe auf die zivile Infrastruktur unvermindert weiter, was den Tatbestand von war crimesKriegsverbrechen erfüllt. Die russische Führung beharrt auf der annexationEinverleibung besetzter Gebiete und ignoriert dabei sämtliche Forderungen des Internationalen Gerichtshofs. Beide Seiten greifen sich weiterhin mit Drohnen und Raketen an. Selenskyj reagiert auf die diplomatische Umgehung seines Landes mit einer Verschärfung der airstrikesLuftschläge gegen russische Raffinerien, um die ökonomische Basis der Invasionsmaschinerie zu untergraben. Diese Eskalation verdeutlicht das Scheitern bisheriger Vermittlungsversuche und die zunehmende Verbitterung innerhalb der ukrainischen Staatsführung. Es ist noch völlig unklar, ob dieser Plan wirklich funktionieren kann. Ein Friedensschluss, der auf dem Diktat der Stärkeren fußt, legt lediglich den Keim für künftige Erschütterungen der world orderWeltordnung. Sollten die USA unter Trump tatsächlich die territoriale Unversehrtheit der Ukraine opfern, würde dies die Herrschaft des Rechts endgültig durch die reine Vormachtstellung ersetzen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob diese Hinterzimmergespräche zu einer nachhaltigen Entspannung führen oder nur die nächste Phase einer globalen Umverteilung von spheres of powerMachtbereiche einleiten. Am redistributionVerhandlungstisch sitzen Akteure, deren Weitblick oft an den Grenzen des eigenen Marktes endet, während die Schicksalsgemeinschaft der Betroffenen kaum negotiating tableMitspracherecht genießt.