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Spanien lässt nun 500 Kinder auf das mainlandFestland reisen. Diese jungen Menschen kamen vor kurzem in der Stadt Ceuta an. Zuerst wollte die Regierung alle Migranten sofort wieder deportabschieben. Diese plötzliche U-turnKehrtwende der Madrider Zentralregierung offenbart jedoch das tiefe tensionSpannungsverhältnis zwischen völkerrechtlicher Verantwortung und innenpolitischem Kalkül. Während Innenminister Fernando Grande-Marlaska noch vor wenigen Tagen eine kompromisslose repatriationRückführung aller Ankömmlinge proklamierte, erzwingt die prekäre factual situationSachlage vor Ort nun ein relentingEinlenken der decision makersEntscheidungsträger. Das spanische Gesetz schützt Kinder ohne Eltern besonders stark. Diese rechtliche Verpflichtung zur Fürsorge steht im krassen Gegensatz zur harten Rhetorik der isolationist policyAbschottungspolitik, die das politische Klima in Europa zunehmend vergiftet. Die accommodationUnterbringung der minorsMinderjährigen in Ceuta gleicht derzeit einem sozialen miseryElend, in dem Hunderte auf den Straßen campieren und auf die donationsSpenden der Anwohner angewiesen sind. Viele Politiker von rechten Parteien lehnen den Plan ab. Die konservative people's partyVolkspartei und die rechtspopulistische Vox instrumentalisieren die emergencyNotlage der protection seekersSchutzsuchenden, um die progressive Regierung unter Druck zu setzen. In den von der Rechten geführten Regionen regt sich massiver Widerstand gegen die Zuweisung von Quoten zur Aufnahme der Jugendlichen. Diese Verweigerungshaltung ist Ausdruck eines tieferliegenden Klassenkonflikts, bei dem die Ärmsten der Armen als Sündenböcke für systemische Versäumnisse herhalten müssen. Hier zeigt sich die hässliche Fratze einer Politik, die den Schutz der external borderAußengrenze über das Überleben von Kindern stellt. Anstatt die Ursachen der Fluchtbewegung, wie die wirtschaftliche exploitationAusbeutung des afrikanischen Kontinents, zu bekämpfen, konzentriert sich der Diskurs lediglich auf die gewaltsame Abwehr der Folgen. Die Regeln der Europäischen Union sind oft unklar. Obwohl die EU-Kommission die Rückführung aller irregulären immigrantsEinwanderer fordert, binden nationale Gesetze der spanischen Exekutive die Hände. Dieser rechtliche contradictionWiderspruch zwischen Brüsseler guidelinesVorgaben und Madrider juvenile lawJugendrecht führt zu einer Lähmung staatlicher agencyHandlungsmacht. Die dehumanizationEntmenschlichung der Migrationspolitik wird hierbei auf die Spitze getrieben, wenn selbst vulnerableschutzbedürftige Mädchen zur Verhandlungsmasse in einem machtpolitischen riftZerwürfnis werden. Zukünftig wird sich die acid testZerreißprobe innerhalb der spanischen Gesellschaft verschärfen, da keine nachhaltige Lösung für die burden sharingLastenverteilung in Sicht ist. Ohne eine grundlegende redistributionUmverteilung des gesellschaftlichen wealthReichtums und eine departureAbkehr von der fortress mentalityFestungsmentalität bleibt jede humanitäre Geste lediglich ein Tropfen auf dem heißen stoneStein der globalen inequalityUngleichheit.