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In Venedig wurden die wichtigsten Filmpreise des Jahres vergeben. Der Film Woman Unknown hat den Goldenen Löwen gewonnen. Es gab auch eine Auszeichnung für einen Film über den Krieg in Gaza. Die Entscheidung der Jury unter Maggie Gyllenhaal markiert einen Wendepunkt in der perceptionWahrnehmung skandinavischen Kinos, während das Festival gleichzeitig als venueAustragungsort geopolitischer tensionsSpannungen fungierte. Mathilde Arcel brillierte in ihrer Darstellung einer dänischen post-war periodNachkriegszeit, was ihr verdientermaßen die Coppa Volpi einbrachte. John Malkovichs Verkörperung eines CIA-Agenten in Wild Horse Nine hingegen wirkte wie die obligatorische homageVerbeugung vor Hollywoods alter Garde.

Viele Menschen kritisieren, dass zu wenige Frauen Regie führen dürfen. In diesem competitionWettbewerb gab es fast nur Filme von Männern. Das liegt oft daran, dass Frauen weniger Geld für ihre Projekte bekommen. Die strukturelle disadvantageBenachteiligung weiblicher filmmakersFilmschaffender bleibt die ungelöste core questionKernfrage der Branche. Trotz des Triumphs von May el-Toukhy lässt sich die bittere Realität nicht kaschieren: Das selection processAuswahlverfahren gleicht einem männlich dominierten bulwarkBollwerk. Gyllenhaal legte den Finger in die Wunde, indem sie die finanzielle hurdle raceHürdenlauf-Realität anprangerte, die Regisseurinnen systematisch ausbremst. Es ist ein tragedyTrauerspiel, dass die Aufnahme der Gaza-Dokumentation Naza lediglich als kosmetische Korrektur des proportion of womenFrauenanteils herhalten musste.